Putin empfängt Sarkozy

Beim erstenTreffen zwischen dem französischen Staatspräsidenten Sarkozy und Russlands Staatschef Putin in dessen Datscha bei Moskau äußerste sich Sarkozy zufrieden über die Gespräche. Man habe sich intensiv und lange über die unterschiedlichen Meinungen und Interessen ausgetauscht, so Sarkozy. Anders als sein Vorgänger bemüht sich Sarkozy um eine enge Beziehung zu Moskau, Tabuthemen wie Menschenrechtsfragen werde er genauso offen ansprechen wie die russische Pressefreiheit. Bereits im Sommer diesen Jahres hatten sich beide Staatschefs im Ostseebad Heiligendamm getroffen und unter anderen über intensivere Handelsbeziehungen zwischen beiden Staaten ausgetauscht.
In der fast dreistündigen Unterredung zeigte sich Sarkozy besorgt über die Gefahren der Meinungsfreiheit in Russland und informierte sich über Pläne Russlands im Tschetschenien-Konflikt. Weitere Themen des Treffens waren die Lage in Kosovo und die Causa Nordkorea.
Am Ende des Treffens zeigte sich Sarkozy zufrieden und verriet den anwesenden Journalisten, dass er wisse, wen Putin als Nachfolger wünsche. Einen Namen nannte er jedoch nicht. Sarkozy hält heute eine Rede vor russischen Studenten, bevor er morgen erneut Putin treffen wird an dessen Ende eine gemeinsame Pressekonferenz auf dem Plan steht.

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